Datenschutz

Das Wort Datenschutz erklärt sich eigentlich von selbst. Ist es aber in unserem Staate wirklich geklärt? Ich denke nicht.
Datenschutz heißt in unserem Staate, “gläserner Bürger”. Hier muß man gar nicht bis zu den Machenschaften des MAD und Verfassungsschutz gehen.
Denken Sie doch einmal darüber nach, was die Dame auf der Stadtverwaltung oder der Polizist in der letzten Fahrzeugkontrolle so alles über Sie wußte...
Die folgenden Unterseiten geben Ihnen bedingt die Möglichkeit einmal die Flut von Daten, die zu Ihrer Person gespeichert sind abzurufen.
Hier wünsche ich besonders viel Spaß beim Verfassungsschutz! Dieser Institution müssen Sie erstmal eine Begründung liefern, warum Sie etwas über sich erfahren wollen. Im ersten Zug wird die Anfrage auch mit fundierter Begründung abgelehnt.
Ja, der Verfassungsschutz schützt nicht nur die Verfassung. Er schützt sogar Sie vor Ihren eigenen Daten. Bleiben Sie hartnäckig, und wiederholen Sie die Anfrage und drohen Sie notfalls mit der Eingabe bei dem Bundesdatenschutzbeauftragten.
Gemäß Datenschutzgesetz steht Ihnen die Selbstauskunft von einer jeden Behörde und Institution zu! Gleiches gilt übrigens für Dienstleister wie der T-Com, Krankenkasse, usw..

Die benötigten Antragsformulare sind teilweise länderspezifisch und daher hier nicht hinterlegt. Fordern Sie einfach die aktuellen Formulare bei den. zuständigen Dienststellen an. Auch dieses Auskunftsrecht steht Ihnen nach dem Datenschutzgesetz zu.

Sollten Sie Defizite oder Misstände bei den zu Ihrer Person gespeicherten Daten erkennen, wird es schon etwas schwieriger. Hier müssen Sie jeweils eine Löschung, bzw. Korrektur beantragen.
Jetzt will diese Person nicht nur wissen, was wir wissen, nein, sie will es auch noch gelöscht haben...
Lassen Sie sich nicht durch bösartige und unangemessene “Abwimmelschreiben” der zur Auskunft verpflichteten Stellen entmutigen! Notfalls machen Sie eine Eingabe an den Landesdatenschutzbeauftragten, und wenn das nicht zieht, an den Bundesdatenschutzbeauftragten.
Sie sollten wissen, daß beide Institutionen verpflichtet sind Ihre Eingabe zu prüfen und Ihnen ein Ergebnis mitzuteilen.

Ich persönlich betreibe dieses “Spiel” jährlich, und glauben Sie mir, ich werde jedes Jahr fündig. Es ist nicht zu glauben, was die Staatsdiener teilweise für einen “Müll” in ihre EDV nageln.

Es ist übrigens nicht rechtens für die Selbstauskunft Geld von Ihnen zu verlangen, außer das Porto für die zahlreich notwendigen Briefe.
Auch die Schufa darf das nicht. Tut es aber immer wieder. Entscheidender Unterschied ist aber das Wort Selbstauskunft. Sie dürfen diese Auskunft allerdings nicht zur Erlangung eines Kredites verwenden. Sonst würden Sie sich gegenüber der Schufa der Vorspiegelung falscher Tatsachen schuldig machen. In diesem Fall wäre die Schufa nämlich berechtigt von Ihnen Gebühren zu verlangen.