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DIE OCHRANA

(ehemaliger russischer Geheimdienst)

Die bolschewistische Revolution wurde aber nicht nur von den USA und Deutschland unterstützt. Die »OCHRANA«, der vom letzten Zaren gegründete Geheimdienstapparat, bestand aus mehreren Geheimdienstorganisationen, die mit ihren Geheimagenten, Doppelagenten, Geheimpolizei und Lockspitzeln alle üblichen Agentenfunktionen übernahm. Die Ochrana war jedoch ein sehr subversiver und krimineller Verein, was die Arbeit der Illuminati noch vereinfachte.

Riesige Geldmengen flossen über die internationalen Bankiers, unter anderen ALFRED MILNER, der später die geheime »Round Table«Gruppe übernahm, in die Ochrana, die die bolschewistische Bewegung bereits stark unterwandert hatte. Agenten der Ochrana schleusten sich in die innersten Kreise der bolschewistischen Partei ein und steuerten viele ihrer Aktivitäten. Die Infiltration war so stark, daß 1908 von fünf Mitgliedern des Petersburger Komitees der bolschewistischen Partei vier Agenten der Ochrana waren. Diese leiteten das Geld, das sie von den internationalen Bankiers bekamen, an die Bolschewiken weiter, die dadurch ihre stärksten Gegner, die Menschewiken und die Sozialistische Partei unterdrücken konnten. Zwei Agenten der Ochrana waren als Herausgeber und Finanzleiter der Prawda tätig und unterstützten sie in ihren Anfängen.

Wie es heißt, war auch JOSEF STALIN Mitglied in der Ochrana, da er ein wichtiger Verbindungsmann zwischen der zaristischen Polizei und den Bolschewiken war.

1917, nachdem der Zar gestürzt war, hatte man die Ochrana zwar offiziell aufgelöst, sie wurde aber unter dem Namen TSCHEKA bis 1921 zu einem Geheimdienst aufgebaut, der zehnmal so viele Mitglieder hattet wie die Ochrana zuvor. 1920 änderte man ihren Namen auf GPU, dann OGPU und 1934 in den NKWD (Volkskommission für Innere Angelegenheiten). Das russische Konzentrationslagersystem, das unter Lenin aufgebaut worden war und unter Stalin seinen Höhepunkt erreichte, unterstand dem NKWD. Die Lager waren Teil der sowjetischen Wirtschaft und fast die Hälfte des Gold- und Chromabbaus wurde durch Zwangsarbeit der Lagerinsassen geleistet.

Die KZ's kosteten bis 1950 etwa 4 Millionen Menschen das Leben.

Durch den 1. Weltkrieg kamen alleine schon 10 Millionen russische Soldaten ums Leben, von den Millionen von Zivilisten ganz zu schweigen. Und durch das kommunistische System hatte man bis 1950 ein Anzahl von zirka 40 Millionen Toten zu verbuchen. Diese zusammengezählt sind schon jetzt soviele Tote, wie die alte BRD an Lebenden vorzuweisen hatte und sind nur die Zahlen, die auch offen zugänglich sind...

Schließlich wurde aus dem NKWD der heutige KGB, der 1982 mit 90,000 Stabsoffizieren und einer 175,000 Mann starken Grenztruppe der größte Geheimdienst der Welt war und noch zehn Jahre bleiben sollte.

Die »GOSBANK«, die russische Zentralbank, funktionierte nach dem gleichen Prinzip wie die »Federal Reserve Bank«. Sie schöpfte ebenfalls Geld »aus dem Nichts« und war der Traum eines jeden Finanzkapitalisten. Die Gosbank kontrollierte sowjetische Finanzgeschäfte sogar noch stärker, als das bei Zentralbanken westlicher Länder der Fall ist, denn alle Transaktionen zwischen sowjetischen Unternehmen wurden über die Gosbank abgewickelt. Auf diese Weise konnte die Gosbank alle laufenden Geldgeschäfte, an denen sowjetische Unternehmen beteiligt waren, überwachen.(61)